+49 (0)7522 77 24 762 info@enrgi.de

FAQ

Wärmequellen

Erdreich

Erdwärmekorb

Was ist ein Erdwärmekorb?

Ein Erdwärmekorb von BetaTherm besteht aus bis zu 200 m mit Frostschutzmedium gefülltem Rohr und wird ca. 2,5 – 4,0 m tief in das Erdreich eingelassen.

Wo wird ein Erdwärmekorb eingesetzt?

Durch die geringe Einbautiefe können die Erdwärmekörbe fast überall eingesetzt werden. Im Vergleich zu Flächenkollektoren wird bei weniger Platzbedarf deutlich mehr Erdreichmasse angesprochen.

Was sind die Vorteile eines Erdwärmekorbs?
  • Einfacher Einbau und geringer Platzbedarf
  • Große Tauscherfläche von bis zu 200 m pro Korb
  • Einfachste Wärmequellenerschließung
  • Wartungsfrei und äußerst effizient
  • Einfache Genehmigungsverfahren
  • Gleiche Materialien wie Tiefensonden
Welchen Vorteile haben Erdwärmekörbe gegenüber Tiefensonden?

Erdwärmekörbe ermöglichen bei gleicher Effizienz eine Kostenersparnis von 20 – 40 %, sowie einfachere Genehmigungen und weniger Termindruck.

Ist das Erdreich in nur 2 – 4 m tiefe eine zuverlässige Wärmequelle?

Ja, Geothermie funktioniert immer. Sogar im kalten Winter ist in 2 – 4 m Tiefe noch eine Temperatur von ca. 5 °C vorhanden.

Wie wird ein Erdwärmekorb eingebaut?

Die Erdwärmekörbe können meist innerhalb eines Tages „anschlussfertig“ um das Gebäude gesetzt werden. Die Körbe werden je nach Variante in ca. 2,5 – 4,0 m Tiefe eingelassen, verfüllt und verdichtet. Mittels moderner Verbindungstechnik werden die Körbe dann mit der Verteileranlage verbunden und zentral an das Gebäude angeschlossen.

Können Erdwärmekörbe vereisen?

Nein, bei korrekter Auslegung anhand der 
Wärmebedarfsberechnung kann das nicht passieren.

Muss man mit Erdwärmekörben einen Mindestabstand zum Nachbarn einhalten?

Meist ist kein Abstand definiert, das ist aber je nach Bundesland unterschiedlich. Es sollte die Einbauanweisung von BetaTherm 
beachtet werden (www.betatherm.de).

Wie viele Erdwärmekörbe brauche ich für ein Einfamilienhaus?

Zur Versorgung eines modernen Einfamilienhauses von 120 – 160 m² werden z.B. 3 – 4 BetaTherm Maxi Erdwärmekörbe benötigt.

Tiefensonde

Was ist eine Tiefensonde?
Eine Tiefensonde ist ein Rohrbündel, welches durch eine ca. 100 – 130 m tiefe Bohrung in das Erdreich eingesetzt wird. Durch die Tiefensonde zirkuliert vertikal ein Frostschutzmedium und entzieht dem umliegenden Erdreich die Wärme.
Wo wird eine Tiefensonde eingesetzt?

Eine Tiefensonde ist besonders für kleine
Grundstücke oder Großprojekte geeignet.

Was sind die Vorteile einer Tiefensonde?
  • Geringer Platzbedarf

Flächenkollektor

Was ist ein Flächenkollektor?
Ein Flächenkollektor ist ein horizontal verlegter Erdwärmetauscher, der Wärme mittels Soleleitungen zur Wärmepumpe transportiert. Die Flächenkollektoren werden in 1,2 – 1,5 m Tiefe und mit einem Abstand von 50 – 80 cm eingebaut.
Wo wird ein Flächenkollektor eingesetzt?

Um eine gleich große Entzugsleistung wie bei Erdwärmekörben bereit zu stellen, benötigen Flächenkollektoren mindestens die doppelte Verlegefläche.

Was sind die Vorteile eines Flächenkollektors?
  • Die Verlegung kann auch in Eigenleistung erfolgen

Luft

Sonne

Air Unit

Was ist eine Air Unit?

Eine Air Unit ist ein Luftwärmetauscher, der Luft als Energiequelle für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt.

Wo wird eine Air Unit eingesetzt?

Eine Air Unit nutzt die Außenluft als Energiequelle und kann fast überall eingesetzt werden. Um den erhöhten Wärmebedarf im Winter abzudecken, kann sie in Kombination mit einer Erdwärmequelle eingesetzt werden.

Was sind die Vorteile einer Air Unit?
  • ecoGEO Air Unit und ecoGEO Wärmepumpe als allein aerothermische oder hybride Quelle.
  • Vollständiges hydraulisches System
    ohne weitere Hinzugabe von Kältemittel.
  • Abtau-Technologie über Passiv-Wärmetauscher.
  • Höhere Erträge als bei herkömmlichen Luft-Wärmepumpen.
  • Längere Lebensdauer als bei herkömmlichen Luft-Wärmepumpen, da die Wärmepumpe im Inneren des Gebäudes installiert ist.

PVT-Kollektor

Was ist ein PVT-Kollektor?

Ein PVT-Kollektor ist eine Kombination aus einem PV-Modul
mit einem zusätzlichen thermischen Kollektor.

Wo wird ein PVT-Kollektor eingesetzt?

Die PVT-Module sind für Neubau und Modernisierung der Heizungsanlage geeignet. Die PV-Einheit erzeugt Strom, der angedockte thermische Kollektor dient als Wärmequelle für die Wärmepumpe.

Was sind die Vorteile eines PVT-Kollektors?
  • Strom- und Wärmequelle für die Wärmepumpe aus einem System
  • Geräuschlos
  • Eine Alternative, falls keine Möglichkeit für Erdwärme
  • Emissionsfrei
  • Heizen und Kühlen

Hybrid-Kombinationen

Wie kann ich Wärmequellen-Kombinationen optimal nutzen?

Hybridsysteme ermöglichen einen Verbund verschiedener Wärmequellen. Die Wärmepumpe sollte die jeweilige Wärmequellen­steuerung beherrschen.

Welche Wärmequellen sollte ich am besten miteinander kombinieren?
Am besten sollte eine Wärmequelle oberhalb dem Erdreich mit einer Wärmequelle im Erdreich kombiniert werden:
  • Erdreich (Erdwärmekörbe, Tiefensonde oder Flächenkollektor) mit Luft (Air Unit)
  • Erdreich (Erdwärmekörbe, Tiefensonde oder Flächenkollektor) mit Sonne (PVT-Kollektor)
Ist es sinnvoller, Erdwärmekörbe mit PVT Kollektoren oder mit Luftwärmetauscher zu ergänzen?

Das ergibt sich aus den Projektmöglichkeiten. Die kostengünstigere Variante ist die Kombination von Erdwärme mit Air Unit, der Nachteil dabei ist eine Geräuschentwicklung des Lüfters. Die nachhaltigere Lösung sind PVT-Module in Kombination mit Erdwärme, da zusätzlich Strom erzeugt, Platz eingespart und Geräusche vermieden werden.

Sie haben die Antwort auf Ihre Frage nicht gefunden?